VHH Bad Godesberg
VHH
Verein für Heimatpflege und Heimatgeschichte Bad Godesberg e.V.

Projekte des VHH

Der als Verschönerungsverein 1869 gegründete VHH hat in seiner langen Geschichte viele Projekte in Angriff genommen und erfolgreich abgeschlossen. Zu Beginn waren die Projekte vorrangig auf die Verschönerung Godesbergs ausgerichtet, mit der Erweiterung der Vereinsziele auf die Heimatpflege (1919) bzw. auf die Heimatgeschichte (1961) kamen darauf ausgerichtete Projekte hinzu; immer wieder gelingt es auch bei Projekten die beiden Ziele zu verbinden. Die Projekte werden fast ausschließlich durch Spenden der Mitglieder und anderer Bürger finanziert, die damit die Arbeit des VHH für Bad Godesberg anerkennen und zurVerschönerung Von Bad Godesberg beitragen wollen..

2015
Neuanlage des kurfürstlichen Mineralbrunnens Draitsch in der Brunnenallee
An der Hangmauer der Neuanlage sind die folgenden Informationstafeln angebracht:
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Kurfürstlicher Draitschbrunnen
Der letzte Kurfürst Max Franz ließ die Mineralquelle Draitsch ausbauen, um aus Godesberg einen Badeort zu machen. Zuvor hatte der Godesberger Arzt und Chemiker Ferdinand Wurzer das Mineralwasser untersucht und ihm große Heilkräfte bescheinigt.
Zu Pfingsten 1790 weihte der Kurfürst den Draitschbrunnen ein, wozu auch ein Brunnenhaus und ein vornehmes Gasthaus zum schönen Brunnen gehörten. Nur zwei Jahre später wurden die Redoute und die angrenzenden Logierhäuser (späteres Rathaus), gleichfalls zu Pfingsten, eröffnet.
Ein umfänglicher Kurbetrieb setzte erst 1873 mit dem Bau eines Curhauses mit Mineralbad ein und endete weitgehend mit dem 1. Weltkrieg. Dennoch erhielt Godesberg noch 1926 den Namenszusatz Bad. Der Mineralwasserversand wurde 1990 eingestellt, aber das Mineralwasser wurde weiterhin abgegeben.
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Neuanlage des Draitschbrunnens
Der Verein für Heimatpflege und Heimatgeschichte Bad Godesberg ließ zum 225-jährigen Jubiläum der Einweihung des Draitschbrunnens das Gelände im Jahre 2015 neu anlegen. Denn zuvor erinnerte nichts mehr daran, dass hier die Entwicklung Godesbergs zu einem Badeort und später beliebten Wohnort begonnen hatte.
Erst kurz zuvor waren die aus Lavabrocken bestehenden Schmuckfelder entdeckt worden, die lange Zeit zugemauert und in Vergessenheit geraten waren. Diese Schmuckfelder wurden freigelegt und die ansteigenden Stufen der Hang- und Schmuckmauer aus dem Jahre 1873 wieder hergestellt. Außerdem wurde eine Grünfläche auf dem früheren Parkplatz angelegt.
Das Mineralwasser, das seit 1979 aus einer 60 m tiefen Bohrung kommt, wurde wegen seines konstant hohen Anteils an wertvollen Mineralien und Kohlensäure 2015 als Heilwasser anerkannt.
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Förderer der Neuanlage
Der Verein für Heimatpflege und Heimatgeschichte Bad Godesberg konnte das
aufwändige Projekt nur in Angriff nehmen, weil Frank Asbeck bereit war, die Hälfte der Kosten allein zu übernehmen.
Franz Messinger hat ehrenamtlich die Neuanlage geplant und die Arbeiten geleitet.
Thomas Hußmann (Bau-Schäfer) rekonstruierte die Schmuckmauer; ihn unterstützten Stuckateur Frank Suing und Baustoff Fassbender-Tenten. Godesberger Malermeister haben den farbigen Anstrich der Mauer gespendet: Hans-Peter Münz, Stefan Remmel (Klotz KG) und Martin Suermann; ebenso das Lichthaus Enzinger deren Beleuchtung.
Die Außenanlage hat die Grünbau GmbH aus Remagen erstellt.
Der Verein dankt den Sponsoren sowie der Stadt Bonn für ihre Unterstützung. Zu Dank ist er auch den zahlreichen Spendern verpflichtet, besonders aber neben Frank Asbeck den Großspendern: Rose und Martin Ammermüller; Bürger Bund Bonn; Herbert Döben; Ulrike Glauner-Krems; Beate und Felix Hey; Helmut Keßler; Dietrich und Friedrich Kleppi; Agnes Rosenbaum; Daniela und Mojtaba Samadkhani-Fard; VR-Bank Bonn eG; Monika und Carsten Wulf-Mathies.(Ein ausführlicher Bericht zur Neuanlage erscheint im Godesberger Heimatblatt 53.)
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2014
Umsetzung der Probussäule vom Theaterplatz in den Stadtpark
Die Probussäule wurde von Wilhelm Neumann-Torborg für den Park der Villa Wacholderhöhe (heute: Internatsgebäude des Aloisiuskollegs) des Karl von der Heydt geschaffen. Die Kalksteinsäule zeigt im umlaufenden Relief tanzende Jünglinge und Mädchen, die dem Weingott Bachus huldigen. Da der römische Kaiser Probus den Weinbau an Rhein und Mosel eingeführt haben soll, ist die Säule mit der Inschrift „DEM VATER DES DEUTSCHEN WEINBAUS“ diesem gewidmet. Die Säule wurde mit der dazu gehörigen Steinbank 1973 vom Park in die neu errichtete Fußgängerzone am Theaterplatz verbracht. Dort kam die zwischen den Geschäften eingezwängte Säule nicht mehr zur Geltung und außerdem sollten die von der Familie Karl von der Heydt geschenkten Kunstwerke im Skulpturenpark zusammengeführt werden. Die Probussäule steht nun im Stadtpark am Rosenrondell in Höhe der Redoute.
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2013
Restaurierung des Brunnens „Faun und Nymphe“ an der Redoute Der Brunnen „Faun und Nymphe“ wurde von Wilhelm Neumann-Torborg für den Park der Villa Wacholderhöhe (heute: Internatsgebäude des Aloisiuskollegs) des Karl von der Heydt geschaffen. Der römische Naturgott Faun ist ein hässlicher Alter mit Warzen, kleinen Hörnern und dem Bein eines Ziegenbocks. In den Händen hält er eine Panflöte, benannt nach seinem griechischen Pendant. An den Faun lehnt sich eine schöne Nymphe und beide blicken verwundert auf ihr ungleiches Fußpaar. Der Brunnen mit den gelungenen Bronzefiguren stand zuletzt nur wenige Meter entfernt an dem Eingang zur Redoute, wo er nicht betrieben werden konnte und kaum beachtet wurde.
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2013
Herausgabe „Godesberger Schriften“
Aus Anlass des 50-jährigen Jubiläums der „Godesberger Heimatblätter“ wurde beschlossen, künftig „Godesberger Schriften“ zusätzlich herauszugeben.
Bereits 2014 erschien das Buch „Die Entwicklung der Industrie in dem Badeort Godesberg“ von Horst Heidermann. 2015 folgte „Ferdinand Wurzer und die Gründung des Godesberger Gesundbrunnens“ von Georg Schwedt. Vorläufer waren 1999 „Grüße aus Bad Godesberg – Bilder aus vergangener Zeit“ von Hans Kleinpass, 1969 „Romantisches Godesberg (Ansichten des 18. und 19. Jahrhunderts) von Albert Schulte und 1920 „Geschichte Godesbergs und seiner Umgebung“ von Alfred Wiedemann.
2012
Historische Informationstafeln
In Friesdorf und Mehlem wurde begonnen, an historisch wichtigen Gebäuden und Stätten Informationstafeln anzubringen. Die gläsernen Tafeln enthalten die für Bürger und Touristen wichtigsten Informationen. Mittels eines angebrachten QR-Codes kann mit dem Smartphone festgestellt werden, wo die nächsten und weiteren Tafeln und mit welchem Inhalt sich befinden. Seit 2013 ist dies auch der Fall für Muffendorf und seit 2014 für Plittersdorf und Rüngsdorf. Außerdem wurden einige Tafeln bereits in Alt-Godesberg und Schweinheim angebracht.→ Übersicht der Infotafeln
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2011
Restaurierung und Reinigung der „Godesberger Nymphe“ und der „Kleinen Anglerin“Die marmornen Skulpturen im Vorgarten der Redoute ziehen den Umweltschmutz an und werden immer wieder schwarz. Im Zusammenhang mit der umfangreichen Sanierung der Redoute wurden Beschädigungen ausgebessert und der Schmutz abgewaschen. (Bereits 1989 ließ der VHH die „Kleine Anglerin“ auch restaurieren.)
2010
Bronzemodell der unzerstörten Godesburg
Zum 800. Jahrestag der Gründung der Godesburg wurde ein Bronzemodell der unzerstörten Godesburg im Innenhof der Godesburg aufgestellt. Damit sollen Besucher der Godesburg sich innerhalb der Ruinen ein Bild davon machen können, wie die Burg vor der Zerstörung im Jahre 1583 ausgesehen hat. Auf einer eingelassenen Tafel steht folgendes:
Zum 800. Jahrestag der Grundsteinlegung der Godesburg im Jahre 1210 wurde dieses Bronzemodell der Godesburg im Maßstab 1: 150 von Friedemann Sander gefertigt.Hierfür wurden die Abbildung der Godesburg vor ihrer Zerstörung im Jahre 1583 auf dem Kirchenfenster im Kloster Ehrenstein / Wied und die Ausgrabungen in den Jahren 1959/60 mit dem Rekonstruktionsvorschlag von Heinz Fischer zugrunde gelegt.Gestiftet wurde es vom Verein für Heimatpflege und Heimatgeschichte Bad Godesberg e. V. mit Martin u. Rose Ammermüller / Frank u. Susanne Asbeck /Helmut u. Mechthild Beyhoff / Anneliese Genhard / Thomas Hußmann (Bauunternehmung Schäfer) / Helmut Keßler / Ruth Schmidt-Niemack / Andreas Schütt u. Petra Martischewski / Ingo u. Friederike Stolle / Wolfram u. Barbara Stolle.
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2010
Kauf des Tegernseer Gemäldes „Zerstörung der Godesburg“
Das zeitgenössische Bild befand sich als vorübergehende Leihgabe des Altertums-Gauvereins Tegernsee e. V. im Sitzungszimmer der Bad Godesberger Bezirksverwaltung. Nach langwierigen Verhandlungen gelang es das einmalige und für Godesberg wichtige Gemälde zu erwerben. Nach der Restaurierung wurde es nun vom VHH wieder als Dauerleihgabe zur Verfügung gestellt.
(Näheres im Godesberger Heimatblatt 49 S. 181–183).
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2010
Gedenkstein für Königshusaren im Stadtpark
Der Gedenkstein war 1985 von dem Ehepaar Heinrich und Marlies Müller vor der Zerstörung gerettet worden. Nach der Restaurierung konnte der Gedenkstein am alten Standort, dem Stadtparkweiher, wieder aufgestellt werden. Der Stein trägt folgende Inschriften: „Diese Eiche pflanzten zu Ehren seines hohen erhabenen Chefs Kaiser Wilhelm I. der Verein der ehemaligen Lehm – op Godesberg“ (Vorderseite); „Wilh. Lenz, Joh. Moitz, Wilh. Krahe, Pet. Görgens, , Jos. Adams, Wilh. Lix Leon Rauschen, Pet. Renery, Fried. Hanke“ (Rückseite).
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2010
Restaurierung und Umsetzung der Beethovenstele im Redoutenpark
Die Beethovenstele mit einem Kopf des Komponisten wurde von Franz Rotter zur Erinnerung der Begegnung des jungen Beethovens mit dem Altmeister Haydn im Jahre 1792 in der Redoute geschaffen. Die Stele verkam in einer Schmuddelecke hinter dem Redüttchen. Der gegenüber dem Gartensaal gefundene freie Standort stellt die Stele in den Mittelpunkt dieses Bereichs. Die Restaurierung und die Umsetzung wurde von Ernst-August Hörig veranlasst und gespendet.
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2010
Bronzerelief für Aennchen Schumacher
Zum 150. Geburtstag von Aennchen Schumacher am 22. Januar 2010 wurde am Gasthaus „Zur Lindenwirtin Aennchen“ ein Bronzerelief angebracht. Das Kunstwerk hat der bekannte Künstler Ernemann Sander konzipiert und sein Sohn Friedemann Sander hat die Anfertigung übernommen. Der VHH organisierte den Wettbewerb unter ausgewählten Künstlern und die feierliche Einweihung. Das Eigentümerehepaar Heinrich und Gertrud Junkersdorff hatte den Wettbewerb veranlasst und die gesamten Kosten übernommen.
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2008
Fotoarchiv der Ingrid von Wersebe-Hogrefe gesichert
Das im Nachlass der Bad Godesberger Fotografin befindliche Fotoarchiv wurde gekauft und dem Stadtarchiv Bonn zur fachgerechten Aufbewahrung übergeben.
Zum Fotoarchiv gehören 10.000 Porträtfotos und Fotos des Vaters aus den 1930 er und 1940er Jahren.
2007
Bürgerinitiative „Rettet die Redoute und das Rathaus“
Die von Vorstandsmitglied Jürgen Endemann und anderen Bürgern gegründete Bürgerinitiative, die vom VHH unterstützt wurde, wendete sich gegen den von der Ratsmehrheit geplanten Verkauf des kurfürstlichen Ensembles für den Bau eines Wellness-Bereichs. Nach der Kommunalwahl 2009 konnte die politische Mehrheit für einen Erhalt des Ensembles gewonnen werden. Zur Finanzierung der Umbaukosten sollten städtische Villen an der Kurfürstenallee verkauft werden.
2005
Geschichtssäule für Bad Godesberger Stadtpark
Die Basaltsäule mit 4 m Höhe und 10 t Gewicht wurde für den Eingang des Stadtparks vom Theaterplatz aus gestiftet. In die Säule wurden nach Vorgaben des VHH von Achim Hippel die Daten der Erstnennung Godesberger Ortsteile mit charakterisierenden Bildern eingehauen:
Alt-Godesberg = Godenesberg 722/723 mit Wappen, Redoute, Godesburg, Fontäne und Gasthaus „Aennchen“
Schweinheim = Svenheim 1156 und Wildschwein sowie = conventus apud Kottenforst 1226 und Torbau zum Kloster Marienforst
Mehlem = Mielenheim 804 mit Kapelle im Oberdorf, Wallfahrt und Gerichts-Linden
Lannesdorf = Landulphesdorf 892 mit Kipplore und „Pömpche“
Heiderhof = Heydenhof 1662
Muffendorf = Moffendurp 888
Friesdorf = Fristorp 819/841 mit Turmhaus und Hochkreuz
Plittersdorf = Bliterestorp 872 mit Schaumburger Hof und getreideltem Schiff
Rüngsdorf = Rinnigiso villa 804 mit dem Alten Kirchturm
(Näheres im Godesberger Heimatblatt 43 S. 173-178)
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1990
Restaurierung der Jüdischen Gedenkstätte an der Aennchenstraße
Die Gedenkstätte hat ihren Ursprung in dem kurfürstlichen Recht der Juden ihre Toten am Burgberg zu begraben. Das Recht war später umstritten und ab 1895 konnten die Juden ihre Toten in einem Friedhof, der sich damals am Rande des Burgfriedhofs befand, bestatten. Nach dem 2. Weltkrieg wurden die alten Grabsteine vom Burgberg zusammengetragen und an der Aennchenstraße unterhalb des Burgbergs aufgestellt.
Aus Anlass der 2000-Jahr-Feier der Stadt Bonn im Jahre 1989 ließ der VHH die Grabsteine restaurieren und dokumentieren. (Näheres in Godesberger Heimatblättern 27 S. 191-193; 28 S. 160-161 und 29 S. 5-39.)
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1978
Historische Spaziergänge als Broschüren
Geführte Besichtigungen von einzelnen Gebäuden oder Ortsteilen sind seit jeher ein Schwerpunkt der Geschichtsvermittlung. Wenn man jedoch selbständig solche Besichtigungen durchführen will, bereitet es oft Schwierigkeiten, die wesentlichen Informationen zu finden und dann griffbereit bei sich zu führen. Daher wurden die Informationen in einem Faltblatt zusammengefasst, worin eine Route vorgeschlagen wird und zu den einzelnen Stationen die wichtigsten Informationen gegeben werden.Aus den Faltblättern haben sich mittlerweile handliche Broschüren entwickelt, die sehr begehrt sind und den sich verändernden Gegebenheiten angepasst werden. Zu den Routen und Sehenswürdigkeiten → Mit Infotafeln mobil unterwegsViele Broschüren mit Spaziergängen sind noch zu kaufen → Preisliste
1963
Godesberger Heimatblätter
1963 erschien das erste Godesberger Heimatblatt mit mehreren Beiträgen zu „Denkwürdigkeiten“ in Bad Godesberg bzw. in den einzelnen Ortsteilen. Von anfangs 80 Seiten stieg der Umfang eines Jahresbandes auf gut 200 Seiten. Bis zum 50-jährigen Jubiläum hatten 150 Autoren rund 600 Beiträge veröffentlicht, die eine große Vielfalt an Themen aufweisen und eine breite Leserschaft ansprechen. Diese Möglichkeit der Veröffentlichung hat entscheidend dazu beigetragen, dass aus vorhandenem Material ein Beitrag entwickelt wurde oder Forschungen für einen Beitrag betrieben wurden.
1941
Löns-Denkmal im Stadtwald
Der 1927 von der Gemeinde Godesberg erworbene Stadtwald aus dem Besitz des Freihherrn von Rigal sollte einen Anziehungspunkt mit einem Denkmal erhalten. Dazu kam es erst mitten im 2. Weltkrieg. Auf einem in den Wald verbrachten Stein – zwischen Venner Straße und Marienforster Kirchweg – wurde eine Plakette der Bildhauerin Ingeborg vom Rath angebracht.
(Näheres im Godesberger Heimatblatt 7 S. 68 f.)
1937
„Bübchenbrunnen“ an Ecke Beethovenallee/Denglerstraße
Der Zierbrunnen stand auf der Kölner Werkbundausstellung 1914 und wurde für den Garten einer Plittersdorfer Rheinvilla erworben. Als der Brunnen bei Erweiterungsbauten im Wege stand, erhielt der Verschönerungsverein den Brunnen geschenkt und ließ ihn an seinem jetzigen Standort aufstellen.
(Näheres im Godesberger Heimatblatt 7 S. 68.)
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1920
Herausgabe der „Geschichte Godesbergs und seiner Umgebung“ von Alfred Wiedemann
Der aus Berlin stammende bekannte Ägyptologe Alfred Wiedemann war durch seine Heirat mit Hedwig Finkelnburg, der Tochter des langjährigen Leiters der Godesberger Kaltwasserheilanstalt, allmählich Godesberger geworden. Er interessierte sich für die Geschichte Godesbergs und sammelte dazu Material und sah in Archiven Dokumente ein, die zum Teil durch spätere Kriegseinwirkungen zerstört sind. Der damalige Bürgermeister Josef Zander, der von 1919 bis 1922 gleichzeitig Vorsitzender des Verschönerungs-Vereins Godesberg war, erhielt Kenntnis von dem fertigen Werk und setzte dessen Druck trotz der widrigen Umstände durch. So kam die kleine Gemeinde zu einem einmaligen Geschichtswerk wie es selbst große Städte oftmals nicht aufweisen. Das Buch erschien 1930 in einer 2. Auflage und 1979 als Nachdruck.
1909
Rheinallee und Rheinpromenade
Erst durch die 1899 erfolgte Eingemeindung der am Rhein liegenden Ortschaften Plittersdorf und Rüngsdorf kam Godesberg selbst auch an den Rhein. Doch die Godesberger zog es schon vorher zum Rhein und so baute der Verschönerungs-Verein Godesberg den unzulänglichen Weg zum Rhein schon 1889/90 zur heutigen Rheinallee aus. 1903 begann der Bau der Rheinpromenade, indem zuerst die Rheinallee zum tiefer liegenden Treidelpfad verlängert und dieser bis 1909 zu einer breiten Promenade ausgebaut wurde. (Näheres in den Godesberger Heimatblättern 7, S. 47 ff. und 42 S. 11 ff.)
1876
Wettersäule
1876 stiftete der Verschönerungs-Verein Godesberg eine Wettersäule mit Instrumenten, wie die Inschrift „V.V.G. 1876“ noch heute ausweist. Die Wettersäule stand zunächst an der Redoute und befindet sich heute hinter dem Musikpavillon an der Stadthalle. Es handelt sich inzwischen um die zumindest zweitälteste noch funktionierende Wettersäule in Deutschland.
(Näheres im Godesberger Heimatblatt S. 138-150.)
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1869
Erschließung der Schönheit Godesbergs
Die Mitglieder des 1869 gegründeten Verschönerungs-Vereins Godesberg waren zumeist zugezogen und sahen die Schönheit Godesbergs und seiner Umgebung mit anderen Augen als die Einheimischen. Sie hatten aber auch die nötige Muße und die Mittel um die Schönheit genießen zu können. So begannen sie Wege zu den umgebenden Höhen für ihre Kutschen anzulegen, Bänke zum Ausruhen und Schauen aufzustellen und mit Wegweisern und Karten die Umgebung zu erschließen. Diese Arbeiten wurden erst endgültig mit der Neuausrichtung des Vereins 1961 auf die Heimatpflege und –geschichte und der Übergabe der Bänke an die Stadt Bad Godesberg eingestellt.
(Näheres im Godesberger Heimatblatt 7 S. 45 ff.)
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