VHH Bad Godesberg
VHH
Verein für Heimatpflege und Heimatgeschichte Bad Godesberg e.V.

Geschichte des Vereins

1869: Die Entstehung des Vereins als Verschönerungsverein

Rheinpromenade mit Reinallee um 1905 (vom Verein mit Gemeinde Godesberg zwischen 1880 und 1910 angelegt)

Rheinpromenade mit Reinallee um 1905 (vom Verein mit Gemeinde Godesberg zwischen 1880 und 1910 angelegt)

In der Zeit der Entstehung des Vereins war Godesberg im wahrsten Sinne seines Wortes ein Dorf, das von weiteren selbständigen Dörfern – Muffendorf, Lannesdorf, Mehlem, Rüngsdorf, Plittersdorf und Friesdorf – umringt war. Am Rande dieser Dörfer mit ihren einfachen Häusern und Ställen lagen wie aus einer anderen Welt die kurfürstliche Redoute mit den ehemaligen Fremdenwohnhäusern (heute Rathaus) und die wunderschönen Villen von Bankiers, Fabrikanten und anderen reichen Leuten. Der damalige Bürgermeister Carl von Groote und der Gemeinderat waren an einer Verschönerung des Ortes interessiert, weil Godesberg sich so auch besser als Kur- und Badeort etablieren könnte. Da die Gemeindefinanzen hierfür nicht ausreichten, galt es Förderer zu finden und diese an einen Verein zu binden, was dem Bürgermeister letztlich sehr erfolgreich gelungen ist.

Unmittelbar nach Gründung des Vereins am 1. Juni 1869 wurde diesem das alte Brunnenhäuschen zur Pflege zugewiesen. Der Verein seinerseits schenkte der Gemeinde Godesberg mehrere Grundstücke seiner Mitglieder mit der Auflage, diese nicht zu veräußern. In den folgenden Jahrzehnten stellte der Verein Bänke und Schutzhütten für Spaziergänger auf. Letztlich waren es etwa 600 Bänke, die sich nicht nur im im Bereich der Redoute und der Brunnenanlage befanden, sondern auch an den erst vom Verein angelegten Wegen zu und auf den Höhen sowie an den Wegen zum Rhein und am Rhein, aber auch in den Dörfern.

Wettersäule (vom Verein 1876 für Brunnenallee gestiftet, jetzt im Stadtpark)

Wettersäule (vom Verein 1876 für Brunnenallee gestiftet, jetzt im Stadtpark)

Die Pflege der Bänke war eine regelmäßige Aufgabe der dazu beauftragten Vereinsmitglieder, die deswegen scherzhaft „Bankdirektoren“ genannt wurden. Den krönenden Abschluss dieser Arbeiten stellte eine 1904 gefertigte Karte mit allen Wandermöglichkeiten für Godesberg und Umgebung dar.

Das größte Werk des Vereins waren die Anlage eines baumbestandenen Fahrwegs von Godesberg zum Rhein (heutige Rheinallee) und die Ersetzung des schmalen Leinpfads durch eine Rheinpromenade. Am Besten kann man noch heute im Bereich der Bastei erkennen, welche großen Baumaßnahmen erforderlich waren und welch großes Erbe der Verein allen Bürgern hinterlassen hat. Dieses Werk konnte nur nach und nach – etwa zwischen 1880 und 1910 – zusammen mit Bürgermeister Dengler und der Gemeinde entstehen, wobei der Verein mit Grundstücken seiner Mitglieder und Geldmitteln den größten Teil der Kosten getragen hat. Erst als Rüngsdorf und Plittersdorf 1899 eingemeindet wurden, lag Godesberg wirklich am Rhein. Auch in den später eingemeindeten Dörfern Friesdorf (1904) und Muffendorf (1915) war der Verein schon vorher aktiv gewesen. Anders verhält es sich mit den 1935 eingemeindeten Dörfern Lannesdorf und Mehlem, weil der 1895 gegründete Verschönerungsverein Mehlem bis 1965 aktiv blieb und dann in dem Godesberger Verein aufging.

Der Verein und seine Mitglieder stifteten auch verschiedene Kunstwerke. Die zur Verschönerung der Rheinpromenade gestifteten Kunstwerke – Philosophenbrunnen und Rosenmädchen – sind nicht mehr vorhanden. Dagegen kann der von der Familie Wendelstadt gestiftete „Knabe an der Quelle“ (1905) im Stadtpark gegenüber der Redoute besichtigt werden. Im Stadtpark an der Stadthalle befindet sich die vom Verein für die Kurpromenade an der Brunnenallee gestiftete Wettersäule, die die Initialen VVG (Verschönerungs-Verein Godesberg) und die Jahreszahl 1876 (Stiftungsjahr) trägt. Schließlich kann die von Georg Kolbe geschaffene „Bachnymphe“ – von Karl von der Heydt für die Mündung des Godesberger Bachs 1912 gestiftet, damals als „unsittlich“ kritisiert, wiederholt beschädigt, 1952 billig abgestoßen und 1987 teuer zurückgekauft- im Redoutenpark bewundert werden.

1919: Die Erweiterung des Vereinszwecks auf die Heimatpflege

 

Bübchenbrunnen (vom Verein 1937 an Ecke Beethovenallee/Denglerstraße aufgestellt)

Bübchenbrunnen (vom Verein 1937 an Ecke Beethovenallee/Denglerstraße aufgestellt)

Im 50. Jahr des Bestehens des Vereins war der 1. Weltkrieg gerade zu Ende gegangen und den Bürgern stand wenig der Sinn nach Verschönerung. Aber auch die Zeit der großen Stifter war vorbei und die Kommune selbst musste immer mehr Aufgaben übernehmen. Godesberg durfte sich ab 1926 mit dem Zusatz „Bad“ schmücken und wurde 1935 mit der Eingemeindung von Mehlem und Lannesdorf zur „Stadt“ erklärt. In dieser schwierigen Zeit erklärte sich Bürgermeister Josef Zander bereit, den Vereinsvorsitz zu übernehmen. Auf sein Betreiben wurde der Vereinszweck auf die Heimatpflege erweitert, wohl auch als Reaktion auf die französischer Besatzung und die Separatistenunruhen. Drei Jahre später wurde Prof. Hermann Wendelstadt Vereinsvorsitzender, dessen Familie seit 1856 die Redoute besaß und der ihren Verkauf an Godesberg im Zusammenwirken mit Bürgermeister Zander 1920 ermöglicht hat.

Hauptaufgabe des Vereins blieben die Anschaffung, Aufstellung und Pflege der Ruhebänke. Dazu kamen drei große Orientierungstafeln am Bahnhof, an der Haltestelle Rheinallee und am Schiffsanlegeplatz am Rhein. Dem Verein gelang es mit der Gemeinde, die Gartengelände oberhalb der Bastei und im Bereich Am Kurpark/Kurfürstenallee für die Anlage des Panoramaparks und Stadtparks zu sichern. Des weiteren ließ er 1937 den „Bübchen-Brunnen“ an der Ecke Beethovenallee/Denglerstraße sowie 1941 das Lönsdenkmal im Stadtwald (Nähe Venner Straße) aufstellen.

Ein Denkmal ganz anderer Art ist die Veröffentlichung des umfangreichen Werkes von Prof. Alfred Wiedemann „Geschichte Godesbergs und seiner Umgebung“ im Jahre 1920 durch den Verein. Die erforderlich werdende 2. Auflage erfolgte dann 1930 durch die Gemeinde Godesberg. Dieses Buch ist noch heute das Standardwerk für Interessierte. Im Übrigen führte der Verein Besichtigungsfahrten für seine Mitglieder und Vorträge durch, was u.a. zu einer Renaissance für den früheren Muffendorfer Maler Peter Schwingen führte.

1961: Die Erneuerung des Vereins als Verein für Heimatpflege und Heimatgeschichte

Nach dem 2. Weltkrieg waren die Menschen wieder einmal mit dem Aufbau ihrer Existenz beschäftigt. Bad Godesberg selbst war zwar nur punktuell zerstört worden, musste aber dafür sich erst einmal um die Unterbringung der Flüchtlinge und dann um die der Besatzungsangehörigen, der Bundesbediensteten und der Diplomaten kümmern. Große Neubauviertel wurden überall errichtet, mehr oder weniger angepasst an die Landschaft.

Der Verein hatte über die Hälfte seiner Mitglieder verloren und kümmerte sich in dem Jahrzehnt nach der Aufnahme seiner Arbeit im Jahre 1949 vor allem um die Ruhebänke, wobei die geringe Zahl der Mitglieder einerseits und die enorm gewachsene Stadt andererseits die Verschönerung als Vereinsaufgabe zunehmend fraglich machten. Das Vereinsmitglied Bürgermeister Heinrich Hopmann führte Dr. Walter Haentjes, der wie er am Aloisiuskolleg Geschichte lehrte, an den Verein heran. Dieser schrieb zum 750-jährigen Jubiläum der Godesburg in 1960 eine tiefgründige Festschrift. Bürgermeister Hopmann und andere Vereinsmitglieder setzten sich nun dafür ein, einen Arbeitskreis für Heimatgeschichte zu bilden und dessen Leitung an Dr. Haentjes zu übertragen. 1961 wurde der Verein umbenannt: „Verein für Heimatpflege und Heimatgeschichte Bad Godesberg e.V.“ In Konsequenz dieser neuen Entwicklung wurden die Verschönerungsaufgaben aus der Satzung gestrichen und das bewegliche Vermögen, insbesondere das „Bank-Vermögen“, an die Stadt übertragen.

Fast zwei Jahrzehnte leitete der Leiter des Konrad-Adenauer-Gymnasiums Dr. Walter Haentjes mit seinem Kollegen Dr. Albert Schulte den Verein. Nach seinem frühen Tod übernahm für über zwei Jahrzehnte Prof. Dr. Herbert Strack, Experte für Städtebau und Verkehrswesen, die Vereinsleitung und starb auch früh. Nach einer kurzen Amtszeit von Bernhard Wimmer war sechs Jahre der frühere Schulleiter Karl-Josef Schwalb der 1. Vorsitzende, der viel über sein Heimatdorf Friesdorf und die Godesberger Mundart geschrieben hat. Seit April 2009 hat Dr. Martin Ammermüller den Vorsitz übernommen. So prägend einzelne Vereinsvorsitzende immer wieder für den Verein waren, lebt der Verein jedoch vor allem von vielen aktiven Mitgliedern der rd. 900 Vereinsmitglieder aus allen Ortsteilen.

Bereits Anfang 1963 erschienen die ersten Godesberger Heimatblätter mit mehreren Beiträgen zu „Denkwürdigkeiten“ in den einzelnen Ortsteilen. Der Umfang der einzelnen Hefte ist von anfangs rd. 80 Seiten auf jetzt rd. 200 Seiten gestiegen. Im Jahre 2013 erschien das 50. Jahresheft und hatte zum Jubiläum den außergewöhnlichen Umfang von 272 Seiten. Die 50 Hefte umfassen 8.500 Seiten mit über 600 Beiträgen von rund 150 Autoren. Die Hefte bilden eine einzigartige Fundgrube für an Bad Godesberg Interessierte.

Es finden sich ebenso Beiträge zu verschiedenen Baudenkmälern wie zu dem Ursprung der Straßennamen oder zum Brauchtum. Die Autoren waren bisher auf Entdeckungsreise oder haben ihre Erinnerungen mitgeteilt, mal mehr wissenschaftlich und mal mehr erzählerisch, aber immer wieder spannend. So wird ebenso über die Hexenverfolgung im hiesigen Gebiet wie über die Konferenz von Hitler und Chamberlain im Hotel Dreesen zur Verhinderung des 2. Weltkriegs und dessen Ende in Bad Godesberg berichtet. Noch gibt es viel Erforschenswertes aus älterer Zeit, aber auch aus der neueren schnelllebigen und vergesslichen Zeit.

Geschichtssäule (vom Verein 2005 für Stadtpark gestiftet)

Geschichtssäule (vom Verein 2005 für Stadtpark gestiftet)

Die seit 1978 als Faltblatt erscheinenden Spaziergänge für die Godesburg, das Kurviertel und das Villenviertel sowie für die einzelnen Ortsteile zeigen bedeutsame Bauwerke und ihre Geschichte in Kurzform auf. Sie sollen das Interesse wecken, mehr über Godesberg zu erfahren. Das Gleiche gilt für die Informationstafeln, die der Verein an vielen Standorten aufgestellt hat.

Anfangs hat der Verein viele Vorträge angeboten, aber bald wuchs das Interesse der Mitglieder an Studienfahrten so stark, dass diese inzwischen einen Schwerpunkt im Angebot bilden. Jährlich werden bis zu 12 Studienfahrten in die nähere und weitere Umgebung angeboten, die sowohl Geselligkeit als auch die Möglichkeit, die Heimat besser kennen zu lernen, bieten. Vorträge in den einzelnen Ortsteilen zu deren Geschichte und Führungen am Tag des offenen Denkmals locken immer wieder ein großes Publikum an.

Eine besondere Art der Erweiterung der Heimatgeschichte bildete lange Zeit der gegenseitige Besuch mit den Vereinen ähnlicher Zielsetzung in den Godesberger Partnerstädten Kortrijk und Maidenhead.

Neben den vielen Aktivitäten im Bereich der Heimatgeschichte widmet sich der Verein auch weiterhin der Heimatpflege. In jüngster Zeit setzt er sich für den Erhalt der Redoute und des Rathauses ein, da diese Bauten so stadtprägend wie die Godesburg sind. Bei früheren ähnlichen Aktionen war er oft erfolgreich. So konnte der übermäßige und landschaftschädigende Ausbau der Pecher Landstraße verhindert werden. Ebenso konnte bei den Hochhäusern im Metzental und beim Altstadtcenter eine erhebliche Verringerung der Bauhöhe erreicht werden. Bei der Neugestaltung des Rüngsdorfer Dorfplatzes wurde ein Abriss alter Häuser verhindert. Schließlich hat der Verein auch wieder für einige Kunstdenkmäler gesorgt. Auf der Godesburg ließ er 1981 eine Nachbildung des dort gefundenen Äskulapsteines aufstellen. Zur 2000-Jahr-Feier der Stadt Bonn im Jahre 1989 wurde der jüdische Friedhof am unteren Burgberg (Aennchenstraße) wieder hergestellt. Aus Anlass der Stadtwerdung vor 70 Jahren wurde 2005 im Stadtpark am Zugang vom Theaterplatz eine Geschichtssäule aus Basalt aufgestellt, auf der die erste geschichtliche Erwähnung der Godesberger Ortsteile und kennzeichnende Motive hierzu dargestellt sind.

Bronzemodell der Godesburg (vom VHH 2010 gestiftet)

Bronzemodell der Godesburg (vom VHH 2010 gestiftet)

Unmittelbar nach dem 140-jährigen Jubiläum des Vereins standen im Jahre 2010 zwei große Jubiläen für Bad Godesberg an. Zum 150. Geburtstag der Lindenwirtin Aennchen Schumacher am 22. Januar 2010 übernahm der Verein die Organisation der Feierlichkeiten sowie eine Ausschreibung für ein Erinnerungsdenkmal der Gaststätte. Nun hängt an der Außenwand ein Bronzerelief von Aennchen Schumacher, das– finanziert von dem Eigentümerehepaar Junkersdorf – Ernemann Sander gestaltet hat und welches inzwischen viel Anklang gefunden hat. Zum 800. Jahrestag der Grundsteinlegung hat der Verein mit zehn Spendern aus seinen Reihen ein Bronzemodell der unzerstörten Godesburg auf dem Innenhof der Godesburg im am 24. April 2010 aufgestellt, welches von Friedemann Sander angefertigt ist. Dieses Modell soll den Besuchern bei der Vorstellung helfen, wie die sichtbaren Reste der Burg sich zu einem Ganzen verbinden lassen und das Burgleben sich abgespielt haben mag.

Der VHH hat im Sommer 2012 begonnen, wichtige historische Gebäude und Stätten in Bad Godesberg mit gläsernen Informationstafeln zu versehen. Dadurch sollen Bürger und Touristen wesentliche Informationen zur Geschichte der Gebäude erhalten und das Geschichtsbewusstsein gestärkt werden. In den nächsten Jahren sollen etwa 100 Informationstafeln in den Ortsteilen mit Kosten von etwa 25.000 Euro angebracht werden. Das Projekt bedient sich der neuen Technik mit dem QR-Code für Smartphones. Der an der Tafel aufgenommene Code leitet zu den besonderen Informationsseiten des VHH im Internet weiter. Auf den Seiten „Mit Infotafeln mobil unterwegs“ sind die Standorte der installierten und geplanten Tafeln sowie der Text der Tafeln zu lesen.

Anfang 2013 konnte der Verein das 50. Heft der Godesberger Heimatblätter als umfangreichen Jubiläumsband herausgeben. Mitte des Jahres ließ der Verein auf seine Kosten den Brunnen „Faun und Nymphe“ von Neumann-Torborg in den Gartenteil zwischen Redoute und Haus an der Redoute umsetzen. Der 1900 entstandene Brunnen zierte einst den Park des Schlosses Wacholderhöhe. Viele Jahrzehnte stand er hinter bzw. vor dem Haus an der Redoute und war als Brunnen nicht mehr erkennbar, weil er nicht betrieben werden konnte.

Im Jahre 2014 gelang es dem Verein die Probussäule, die früher im Park des Schlosses Wacholderhöhe und zuletzt am Theaterplatz stand, inzwischen aber eingezwängt unter den Geschäften und kaum wahrnehmbar war, in den Stadtpark umzusetzen. Damit hat die Probussäule einen angemessenen Platz erhalten und die von der Familie von der Heydt geschenkten Denkmäler (Godesberger Nymphe von Georg Kolbe, Flora von Gustav Eberlein sowie Faun und Nymphe und Probussäule jeweils von Wilhelm Neumann-Torborg) sind nun wieder in Nachbarschaft vereint.

Der Draitschbrunnen vor der Neuanlage

Der Draitschbrunnen vor der Neuanlage

Im selben Jahr begannen die Vorbereitungen für eine Neuanlage des Geländes um den Draitschbrunnen, der entscheidenden Stätte für die weitere Entwicklung Godesbergs zu einem Bade- und später beliebten Wohnort. Anlass für die Neuanlage war das 225-jährige Jubiläum der Einweihung des Draitschbrunnens zu Pfingsten 2015. Durch die Neuanlage wurde die am Berghang verputzte und vergessene Schmuckmauer von 1873 wieder hergestellt und der asphaltierte Parkplatz in eine Grünanlage umgewandelt. Die Neuanlage entwickelte sich zu einem „Jahrhundertwerk“ für den VHH, weil die Schäden an der Mauer viel größer als vorher erkennbar waren und die geschätzten Kosten von 70 Tsd. Euro sich verdreifachten. Doch die Mitglieder und die Bürger halfen dem VHH in der Notsituation mit vielen Spenden. Der VHH und die Bürger sind nun froh, dass dieses große Projekt angepackt wurde und aus einem Schandfleck ein Schmuckstück für Godesberg wurde.

Der Draitschbrunnen nach der umfangreichen Sanierung

Der Draitschbrunnen nach der umfangreichen Sanierung

Der VHH kann frohgemut an sein 150-jähriges Jubiläum im Jahre 2019 herantreten.

1. Vorsitzende:

Constantin Hölscher (1869?); Arthur vorn Rath (1883-1894 und 1897-1899); Wilhelm Wendelstadt (1895-1896); Richard Wendelstadt (1900-190 1); Dr. Bernhard Brandis (1901-1907); Wilhelm Fenten (1907-1919); Josef Zander (1919-1922); Prof. Dr. Hermann Wendelstadt (1922-1928); Dr. Josef Kallen (1928-1930 kommissarisch); von Uklanski (1929-1932); Dr. Ludwig Rintelen (1932-1939); Dr. Walter Hartmann (1939-1946);
Heinrich Schieffer (1946-1949 kommissarisch); Dr. Eugen Budde (1949-1951); Herbert Ohly (1951-1964); Dr. Walter Haentjes (1964-1980); Dr. Albert Schulte([ 1979/80 kommissarisch] 1980-1981); Prof. Dr. Herbert Strack (1981-2003); Bernhard Wimmer (2004); Karl-Josef Schwalb ([2004/05 kommissarisch] 2005-2009); Dr. Martin Ammermüller (seit 2009).

2. Vorsitzende: (ab 1964)

Dr. Albert Schulte (1964-1980); Dr. Dietrich Jung (1980-1981); Dr. Albert Schulte (1981-1984); Dr. Michael Müller (1984-2000); Karl-Josef Schwalb (2001-2005); Daniel Schütz (2005-2014).

Schatzmeister:

Constantin Hölscher (um 1887) ; Constantin Fischer (1903-1905); C. E. Oehren (1905-1906); Carl Weyrather (1906-1910); Richard Grote (1910-1912); August Dobbelmann (1912-1919); Emil Droste (1919-1922); Peter Stern (1922-1929); Karl von Groote (1929-1930); Dr. Ludwig Rintelen (1930-1932); Ludolf Schall (1932-1940); Otto Tengelmann (1940-1942); Heinrich Pamp (1942-1949); Dr. Dietrich Jung (1949-1958); Wilhelm Hoppe (1958-1959); Herbert Ohly ( 1959-1962 faktisch);
Dr. Walter Haentjes (1960-1962 formal); Hans Kleinpass (1962-1992); Wilfried Rometsch (1992-1994); Eberhard Hallmann (1994-2009); Bernd Birkholz (seit 2009).

1. Beisitzer* seit 1966:

Dr. Dietrich Jung (1966-1981); Dr. Robert Eggers (1981-1983); Hildegard Denhard (1983-1985); Sylvia Werner (seit 1985).

2. Beisitzer* seit 1966:

Heinrich Müller (1966-1972): Franz Moersch (1972-1995); Jürgen Endemann (2005-2015); Franz Messinger (seit 2015).

3. Beisitzer* seit 1984:

Dr. Albert Schulte (1984-2001); Karl-Friedrich Amendt (2001-2009); Annette Krapp (seit 2012)

4. Beisitzer* seit 1984:

Dipl.-Ing. Jochen Rein (1984-1990); Helga Giersberg (1990-1999); Dr. Norbert Schloßmacher (seit 2000).

* seit 2009 Mitglied des Vorstandes

Gründungsmitglieder 1869:

Constantin Hölscher; Freiherr von Rigal; Heimandahl; Bredan; Anton Düren.

Ehrenmitglieder:

Arthur vom Rath (1899); Dr. Bernhard Brandis (1907); Richard Aly (1907); Bredan (1910); Wilhelm Fenten (1919); Prof. Dr. Alfred Wiedemann (1920); Josef Zander (1922); Dr. Bernhard Kallen (1930); Dr. Walther Hartmann (1949); Dr. Ludwig Rintelen (1949); Herbert Ohly (1964); Dr. Dietrich Jung (1975); Emil Zuppke (1976); Marlies Müller (1989); Heinrich Müller (1989); Hans Kleinpass (1993); Karl-Josef Schwalb (2009).

Goldene Ehrennadel:

Dr. Walter Haentjes (1976); Dr. Albert Schulte (1976); Dr. Dietrich Jung (1979); Hans Kleinpass (1982); Marlies Müller (1982); Heinrich Müller (1982); Franz Moersch (1987); Johanne Mix (2001); Lieselotte Nerlich ((2001); Eberhard Hallmann (2009); Ursula Dallheimer (2015); Jürgen Endemann (2015); Heinz Fischer (2015); Irmtraud Geyer (2015); Michael Geyer (2015); Franz Messinger (2015).

Schriftleiter der Heimatblätter:

Dr. Walter Haentjes (1963-1971); Dr. Dietrich Jung (1972-1982);
Prof. Dr. Herbert Strack (1983-2002); Dr. Norbert Schloßmacher (2003); Friedrich Georg Wendl (2004-2010); Dr. Hermann Josef Roth (seit 2010)

VHH
Menü