VHH Bad Godesberg
VHH
Verein für Heimatpflege und Heimatgeschichte Bad Godesberg e.V.

Keine Suche mehr nach Sponsoren

Stadt will Heimatverein weiter unterstützen

(19. Januar 2016, General-Anzeiger Bonn)

BAD GODESBERG. Nach Darstellung der Stadtverwaltung ist die Sponsorensuche zur Finanzierung der Draitschquellen-Sanierung durch den Verein für Heimatpflege und Heimatgeschichte (VHH) bis auf Weiteres erledigt. Das teilt die Verwaltung in einer Mitteilungsvorlage für die nächste Sitzung der Bezirksvertretung mit. Wie berichtet, hatte sich der VHH der Anlage des Draitschbrunnens mit dem Ziel angenommen, dessen Erscheinungsbild maßgeblich zu verbessern und seiner historischen Gestaltung näherzubringen. Eine erste Kostenschätzung veranschlagte den finanziellen Aufwand auf rund 70 000 Euro, am Ende wurde es mit 213 000 Euro deutlich teurer, was den Verein kurzfristig in finanzielle Bedrängnis brachte. Der VHH musste daher um weitere Spender und Sponsoren werben, die er auch fand – bei­spielsweise in Solarworld-Gründer Frank Asbeck. Ein Sonderzuschuss in Höhe von 20 000 Euro für den VHH, den die Bezirksvertretung dem Verein gewähren wollte, wurde ihm jedoch von der Jamaika-Koalition im Rat verweigert.

Zudem hatte die Bezirksvertretung Bad Godesberg auf Vorschlag der Bezirksverwaltungsstelle mit einem Abschlag auf den jährlichen Zuschuss des VHH dessen finanzielle Handlungsfähigkeit während der Bauphase unterstützt. Nach Angaben der Stadtverwaltung sieht es der VHH als nicht erfolgversprechend an, ein halbes Jahr nach Abschluss der Arbeiten nun um Sponsoren zu werben. „Ein solches Vorgehen könnte sogar dazu führen, dass der VHH bei neuen Projekten weniger erfolgreich bei seiner Spendenbitte wäre“, schreibt die Stadt in ihrer Mitteilung. Die Verwaltung werde den VHH auch bei künftigen Projekten wie bisher im Rahmen ihrer Möglichkeiten vollumfänglich unterstützen. Den Beschluss zur Sponsorensuche betrachtet sie indes als erledigt.

 

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